Projekt
Gebäude
Die bestehenden Gebäude bleiben weiterhin das Herz des Areals. Einzig das ehemalige Ökonomiegebäude an der Ankenhofstrasse wird durch einen Neubau ersetzt, welcher allerdings dieselbe Erscheinung wie das heutige Gebäude einnimmt. So bleibt das vertraute Bild des Ankenhofs in der Gemeinde Oberengstringen bestehen. Das markante Hauptgebäude aus dem 17. Jahrhundert bleibt von der Kreuzung beim Zentrum Oberengstringen aus gut sichtbar und prägt weiterhin das Ortsbild.
Das Projekt sieht verschiedene Neubauten vor. Alle Gebäude sollen hohe Nachhaltigkeitsstandards erfüllen und werden voraussichtlich aus Holz gebaut. Ganz im Norden entstehen Reihenhäuser, von welchen sich ein schöner Blick ins Limmattal bietet.
Südlich davon schliessen sich vier- bis fünfstöckige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 80 Wohnungen an. Die Höhe der Gebäude orientiert sich an den Gebäuden westlich der Ankenhofstrasse. Alle Wohnungen werden so gebaut, dass sie Licht von zwei Seiten bekommen – so geniessen die Bewohnerinnen und Bewohner sowohl die Morgen- als auch die Abendsonne. Zusammen mit den bestehenden Gebäuden entsteht ein Innenhof. Dort können Kinder spielen, und der zentrale Gemeinschaftsraum dient als Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Weitere Mehrfamilienhäuser im unteren Bereich des Areals sorgen für eine offene Verbindung zum Zentrum von Oberengstringen. Hier können weitere rund 80 Wohnungen entstehen. Zwischen den Häusern im Süden entsteht ein grosszügiger, offener Freiraum. Das südlichste Gebäude, das den Übergang zum Zentrum bildet, wurde bewusst besonders gestaltet. Im Erdgeschoss ist Platz für beispielsweise eine Kita, Spitex-Dienste oder ein kleines Café.
Freiraum
Der Aussenraum des Ankenhofs bleibt offen, grün und vielfältig – von der Ankenhofstrasse bis zum Wald. Gemeinschaftsgärten, Spielwiesen und Begegnungszonen sorgen für einen abwechslungsreichen Freiraum. Ein grosser, durchgehender Grünraum mit naturnahen Blumenwiesen und Obstbäumen schafft einen fliessenden Übergang zum Wald östlich des Areals. Ein Netz aus Fusswegen bindet das neue Quartier an die Umgebung an. Ausser einigen Besucherparkfelder befinden sich alle Autoabstellplätze in Tiefgaragen. Die Freiräume im Inneren des Areals bleiben dadurch autofrei.
Etappierung
Das Projekt sieht eine schrittweise Entwicklung über einen längeren Zeitraum vor. Eine erste Etappe umfasst den nördlichen Teil des Areals. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll die Entwicklung des südlichen Arealteils erfolgen. Bis dahin wird der südliche Arealteil weiterhin landwirtschaftlich betrieben. Als letzter, langfristiger Entwicklungsschritt ist die Ergänzung des Gebäudes östlich des bestehenden Hofensembles denkbar.